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(Presse-) Meinungen


Südwest-Presse, 30. August 2002

DEKANATSJUGENDCHOR / Bewerbung um Teilnahme am Katholikentag 2004 in Ulm

Sänger suchen einen neuen Namen

Gründer jetzt Organist am Hohen Dom in Trier - Weitere Mitgleider gesucht

Unter den besten deutschen Jugendchören findet sich der des katholischen Dekanats Neu-Ulm. Die rund 50 Sängerinnen und Sänger wollen sich um eine Teilnahme am Katholikentag 2004 in Ulm bewerben. Konfessionsübergreifender Auftritte wegen ist eine neuer Name gesucht,

In der Bundesrepublik gibt es rund 1500 Jugendchöre, die sich moderner Gospel- und Popmusik verschrieben haben. Einer, der sich zu den besten zählen darf, ist der DekanatsJugendChor des katholischen Dekanats Neu-Ulm.

Das Projekt "DekanatsJugendChor" hat 1992 seinen Anfang genommen. Der damalige Chorleiter Josef Still, jetzt Organist am hohen Dom in Trier, hatte die Idee, einen Chor zu gründen, und rief zu einem gemeinsamen Gottesdienst für die Jugendlichen aus Neu-Ulm, Offenhausen und Senden auf. In Eigenregie wurde damals das Stück "Begegnungen" von Johannes Nitsch und Christoph Zehendner ausgearbeitet und aufgeführt. Ein Jahr später wurde der Gründer Josef Still nach Trier berufen.

Unter der künstlerischen Leitung von Thorsten Teubelt (Regie) und Roland Eppelt (Musik) nahm der Chor das nächste Projekt in Angriff. Zum ersten Mal wurden 1995 unter Teubelts Leitung Theaterszenen integriert, die bei den Zuhörern einschlugen. Ein Jahr später nahm der Chor, mit "laienhafter Technik", die erste CD auf. 1998 erschien die zweite Platte mit dem Titel "Schlecht und Teuer". Zwei Jahre später kam das dritte Album auf den Markt: "1999-2000".

Die rund 50 Mitglieder des Chors sind zwischen 14 und 40 Jahren alt. Sie haben rund 170 Lieder im Repertoire. Einige Mitglieder sind bereits im zehnten Jahr dabei. Der Chor ist ein Projekt, zu dem sich jährlich immer wieder neue Sängerinnen und Sänger anmelden können. Geplant ist die Bewerbung um eine Teilnahme am Deutschen Katholikentag 2004 in Ulm, wie Chorleiter Roland Eppelt sagt.

Die Sänger werden sich in absehbarer Zeit einen neuen Namen zulegen. "Dekanatsjugendchor", sagt Eppelt, klingt nach Beschränkung, tatsächlich wolle man aber konfessionsübergreifend wirken. Geplant ist, dass der Chor sich, als Verein registrieren lässt.

Thomas Rank


Schwäbische Zeitung, 27. September 2002

Botschaft ist die Freude am Glauben

NEU-ULM - Der Dekanatsjugendchor Neu-Ulm verbreitet gute Stimmung auf seinen Konzerten.

Zehn Jahre liegen die Anfänge des Dekanatjugendchors Neu-Ulm (DJC) nun schon zurück. Was damals mit der Zusammenlegung einiger Jugendchöre begann, ist mittlerweile längst mehr als "nur" ein Chor. "Eher passt wohl die Bezeichnung ,Projekt' für das, was wir machen" , meint Roland Eppelt, der Leiter des Chors. Denn man trifft sich nicht etwa jede Woche, sondern erst im September, um die Konzerte, die von Oktober bis Dezember stattfinden, zu proben. Auf denen erwartet die Zuschauer dann nicht nur Gesang, sondern ein buntes Programm, zu dem auch kurze Schauspielszenen und eine Band gehören. Dahinter steckt natürlich ein enormer zeitlicher und organisatorischer Aufwand, weshalb es neben einem 13-köpfigen Organisationsteam zahlreiche Ausschüsse gibt, die ab Januar mit der Planung der folgenden Herbsttournee anfangen. Wenn dann die Auftrittsorte und Termine feststehen, die Technik gebucht und ein Motto gefunden ist, sind die Sänger und die Band an der Reihe.

Sologesänge werden gerecht vergeben

An drei Probenwochenenden werden Lieder und Texte einstudiert. In verschiedenen Workshops arbeiten die Chormitglieder Konzepte aus und wählen Darsteller für die kurzen Theaterszenen, denn mitspielen kann bei rund 40 Mitgliedern nicht jeder. Dennoch geht es gerecht zu, auch bei der Vergabe der Sologesänge. "Auf dem Weg" lautet das Motto der diesjährigen Herbsttournee." Dabei dreht es sich um zwischenmenschliche Beziehungen" , meint Roland Eppelt. Mehr wolle er noch nicht verraten. Das Programm dauert etwa 105 Minuten und umfasst ein größeres Theaterspiel, das von Musik und Gesang eingerahmt wird.

Alle arbeiten ehrenamtlich mit, die Finanzierung läuft über Spenden und Zuschüsse sowie einen Mitgliederbeitrag. Obwohl der Chor sich noch Jugendchor nennt - noch, denn die Konzertbesucher sollen dieses Jahr einen neuen Namen vorschlagen - kann jeder mitmachen; die Chormitglieder sind zwischen 15 und 44 Jahre alt. Auch musikalische Vorbildung muss nicht vorhanden sein, denn was zählt, ist die Gemeinschaft. Unter www.dekanatsjugendchor.de oder der Telefonnummer 0731-85930 können Interessierte sich informieren oder anmelden. Übrigens: wer nicht mitsingen will, kann im technischen Bereich oder beim Auf- und Abbau helfen.

Den Besuchern Freude am Glauben vermitteln

Nach dem Ziel, der Botschaft des Projekts gefragt, sagt Roland Eppelt: "Freude am Glauben". Durchschnittliche Besucherzahlen von 2500 Leuten in sieben Konzerten zeigen, dass diese Freude dem Publikum vermittelt wird. Wer schon einmal dabei war, weiß, dass das Publikum bunt gemischt ist, denn bei Musikrichtungen von Gospel und Klassik bis zu modernen Popsongs ist für jeden etwas dabei, und in den Kirchen herrscht oft eine ausgelassene Stimmung. Trotzdem gehören auch ruhige Lieder zum Programm." Die Balance zu halten zwischen Humor und inhaltlichem Anspruch, ist schwer" , erklärt der Chorleiter.

Jubiläumsfeier mit Video-Aufnahmen

Vom 19. Oktober an kann sich jeder davon überzeugen, dass es dem Chor dennoch jedes Jahr von neuem gelingt. Außerdem kann jeder zur Jubiläumsfeier anlässlich des zehnjährigen Bestehens kommen. Dieses Jubiläum wird am Sonntag, 13. Oktober, in Senden gefeiert. Um 19 Uhr beginnt der Festgottesdienst in der katholischen Kirche St. Josef in Senden (neben dem Inhofer-Gebäude), um 20 Uhr beginnt der Festakt im Sendener Haus der Begegnung. Nach Grußworten und Festreden werden dort Dia- und Video-Aufnahmen aus den vergangenen zehn Jahren des Chores gezeigt.

Kathrin Gewald


SZ-Info, 2. Oktober 2002

Leute: Roland Eppelt

Musik ist seine Leidenschaft

Zehn Jahre liegen die Anfänge des DekanatsJugendChores Neu-Ulm (DJC) nun schon zurück. Was damals mit der Zusammenlegung einiger Jugendchöre begann, ist längst mehr als "nur" ein Chor. "Eher passt wohl die Bezeichnung 'Projekt' für das was wir machen", sagt Chorleiter Roland Eppelt. Denn man trifft sich nicht etwa jede Woche, sondern erst im September, um die Konzerte, die von Oktober bis Dezember stattfinden, zu proben. Auf denen erwartet den Zuschauer dann nicht nur Gesang, sondern ein buntes Programm, zu dem auch kurze Schauspielszenen und eine Band gehören. Dahinter steckt natürlich ein enormer organisatorischer Aufwand, weshalb es neben dem 13-köpfigen Organisationstam zahlreiche Ausschüsse gibt, die im Januar mit der Planung der folgenden Herbsttournee beginnen.

Zu diesem Team gehört auch Roland Eppelt. Die Musik ist seine Leidenschaft, seit er ein Kind war und entsprechend lang ist die Liste der Instrumente, die er spielen kann: Trompete, Posaune, Kirchenorgel und Klavier, um nur einige zu nennen. Die Betreuung des DJC's ist dem 34-jährigen sehr wichtig, sang er doch selbst im Schulchor und nahm Gesangsunterricht. 1995/96 erfolgte die Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. Nebenberuflich, weil er sich hauptberuflich für seine mathematische Begabung entschieden hat, denn er schreibt gerade an seiner Diplomarbeit im Fach Informatik. Weswegen? "Musikmachen zu müssen, um Geld zu verdienen, macht keinen Spaß." Deshalb bleibe die Musik sein Hobby, dem er fast seine gesamte Freizeit widme.

Ab dem 27. September wird er noch weniger Zeit haben, weil dann das erste Probenwochenende beginnt. "Auf dem Weg" lautet das Motto der diesjährigen Herbsttournee. "Dabei dreht es sich um zwischenmenschliche Beziehungen", verrät Roland Eppelt. Das Programm dauert 105 Minuten und umfasst ein größeres Theaterspiel, das von Gesang und Musik eingerahmt wird. Alle arbeiten ehrenemtlich mit, die Finanzierung läuft über Spenden, Zuschüsse, sowie einen Mitgliedsbeitrag.

Nach der Botschaft des Projekts gefragt, antwortet Eppelt: "Freude am Glauben". Wer sich davon überzeugen will, dass der Chor diese Freude auch vermittelt, kann dies ab dem 19. Oktober tun. Alle Konzerttermine und Infos gibt's im Internet unter www.dekanatsjugendchor.de oder unter Telefon 0731-85930.

Kathrin Gewald


Schwäbische Zeitung, 2. Oktober 2002

Einer der besten modernen Jugendchöre

NEU-ULM - In der gesamten Bundesrepublik gibt es rund 1500 Jugendchöre, die sich der Modernen Gospel- und Popmusik verschrieben haben. Einer, der sich getrost zu den besten zählen darf, ist der Dekanatsjugendchor des Dekanats Neu-Ulm. In diesem Jahr nun feiert der Chor sein zehnjähriges Bestehen. Gefeiert wird mit einer Tournee, einem Festakt und einer Party.

Im Jahre 1992 nahm das Projekt "Dekanatsjugendchor" seinen Anfang. Der damalige Chorleiter Josef Still rief einen gemeinsamen Gottesdienst für die Jugendlichen aus Neu-Ulm, Offenhausen und Senden ins Leben. Das an einem Wochenende Einstudierte sollte dann an einem weiteren Wochenende in vier verschiedenen Gemeinden aufgeführt werden. Das Stück wurde damals während des ganzen Frühjahrs geprobt. Den Abschluß bildete ein Probenwochenende. In Eigenregie wurde damals das Stück "Begegnungen" von Johannes Nitsch und Christoph Zehendner ausgearbeitet und zur Aufführung gebracht.

Ein Jahr später wurde der Gründer Josef Still zum Domorganisten am Hohen Dom in Trier berufen. Nachdem auch die künstlerische Leitung mit Thorsten Teubelt (Regie) und Roland Eppelt (Musik) feststand, wurde das nächste Projekt in Angriff genommen. Zum ersten Mal wurden 1995 unter Teubelts Regie Theaterszenen integriert, die beim Auditorium wie die sprichwörtliche Bombe eingeschlagen haben.

1996 wurde die erste CD mit "laienhafter Technik" aufgenommen. Im gleichen Jahr stand das Weiterbestehen des Chores auf der Kippe, doch ein klärendes Gespräch verhinderte Schlimmeres. Im Jahre 1998 erschien dann die zweite Platte mit dem Titel, "Schlecht und Teuer". Zwei Jahre später erschien das dritte Album mit dem Titel "1999-2000".

Der Chor hat rund 168 Lieder im Repertoire. Einige Mitglieder sind bereits zum zehnten Mal dabei. Der "Dekanatsjugendchor" ist ein Projekt, zu dem sich jährlich immer wieder neue Sängerinnen und Sänger anmelden können. Die meisten der rund 50 Teilnehmer sind zwischen 14 und 40 Jahre alt. "Was beim Chor viel ausmacht", meint eine Teilnehmerin, "ist die Gemeinschaft untereinander. Wenn neue Mitglieder dazukommen, werden sie so aufgenommen als seien sie schon immer dabei." Für den Katholikentag 2004 will sich der Chor auch bewerben. Außerdem ist er auf der Suche nach einern neuen Namen, weil der Chor auch für andere Kirchen offen sein will.

Der Festakt zum zehnjährigen Bestehen findet am 13. Oktober in Senden statt. Am Samstag, 19.Oktober, wird ein Teil des Chores in der Fußgängerzone Ulm einen Teil seines Repertoires zum besten geben. Am selben Abend ist dann um 19 Uhr Premiere in Weißenhorn, St. Claret. Einen Tag später, am 20. Oktober, tritt der Chor um 18 Uhr in Blaubeuren, Mariä Heimsuchung auf. Weitere Termine: Samstag, 26. Oktober 20 Uhr: Buchloe, Mariä Himmelfahrt 27. Oktober, 18 Uhr: Oberelchingen, Klosterkirche, Freitag, 1. November, 20 Uhr: Ulm, Pauluskirche, 2. November, 20 Uhr und 3. November, 18 Uhr: Senden St. Jodok.

Die DJC Geburtstagsparty findet dann am 23. November statt. Information unter www.dekanatsjugendchor.de.

Thomas Rank


Neu-Ulmer Zeitung, 5. Oktober 2002

Jugendchor des Dekanats ist in Feierstimmung

Neu-Ulm (tr). In der Bundesrepublik gibt es rund 1500 Jugendchöre, die sich der Gospel- und Popmusik verschrieben haben. Einer, der sich getrost zu den Besten zählen darf, ist der Dekanatsjugendchor Neu-Ulm, der heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert - mit einer Tournee, einem Festakt und einer Party.

1992 nahm das Projekt "Dekanatsjugendchor" seinen Anfang. Der spätere erste Chorleiter Josef Still, inzwischen Domorganist in Trier, hatte die Idee, einen Chor zu gründen. Das Fundament bildete der erste gemeinsame Gottesdienst für Jugendliche aus Neu-Ulm, Offenhausen und Senden. Teilnehmer aus diesem Kreis studierten das Stück "Begegnungen" von Johannes Nitsch und Christoph Zehendner ein. Die Aufführung wurde ein ermutigender Erfolg. Ein Jahr später, Gründer Josef Still war bereits in Trier, übernahmen Thorsten Teubelt (Regie) und Roland Eppelt (Musik) die künstlerische Leitung. Das nächste Projekt wurde in Angriff genommen. Unter Thorsten Teubelts Regie wurden 1995 erstmals auch Theaterszenen in die Aufführungen integriert, mit großem Erfolg beim Publikum.

Ein Jahr später wurde die erste CD aufgenommen - mit noch "laienhafter Technik", wie Teilnehmer im Rückblick sagen. Im gleichen Jahr stand der Fortbestand des Chores auf der Kippe, doch das drohende Aus konnte verhindert werden - und so erschien 1998 die zweite Platte mit dem Titel "Schlecht und Teuer". Zwei Jahre später erschien das dritte Album mit dem Titel "1999-2000".

Der Chor hat inzwischen rund 170 Lieder im Repertoire, einige der rund 50 Mitglieder im Alter zwischen 14 und 40 Jahren sind heuer bereits zum zehnten Mal bei den Aufführungen dabei. Der Dekanatsjugendchor wird sich in absehbarer Zeit einen neuen Namen zulegen. "Wir wollen künftig kirchenübergreifend arbeiten", erklärt Leiter Roland Eppelt. Bei den Konzerten in diesem Jahr wird deshalb das Publikum nach Namensvorschlägen befragt.

Konzerttermine

Der Festakt zum zehnjährigen Bestehen findet am Sonntag, 13. Oktober, in Senden statt. Am Samstag, 19. Oktober, folgt am Vormittag ein öffentlicher Auftritt in der Ulmer Fußgängerzone. Am Abend um 19 Uhr hebt sich in der Weißenhorner Begegnungsstätte St. Claret der Premierenvorhang für die diesjährige Tournee. Einen Tag später, am 20. Oktober, tritt der Chor um 18 Uhr in der Blaubeurer Kirche "Mariä Heimsuchung" auf.

Weitere Termine: Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr, in der Buchloer Kirche Mariä Himmelfahrt, Sonntag, 27. Oktober, 18 Uhr in der Oberelchinger Klosterkirche, Freitag, 1. November, 20 Uhr in der Ulmer Pauluskirche, Samstag, 2. November, 20 Uhr in St. Jodok in Senden und Sonntag, 3. November, 18 Uhr ebenfalls in St. Jodok in Senden. Die Geburtstagsparty zum Zehnjährigen findet schließlich am Samstag, 23. November, statt.

Weitere Infos im Internet unter www.dekanatsjugendchor.de


Südwest-Presse, 12. Oktober 2002

CHOR / Zehn Jahre Dekanats-Jugend-Chor

Schlafen, essen, proben

Der Dekanats-Jugend-Chor Neu-Ulm feiert einen runden Geburtstag. Seit nunmehr zehn Jahren besingen die jungen Menschen ihr Motto "Freude am Glauben".

Zehn Jahre ist es her, dass sich vier Jugendchöre im Dekanat Neu-Ulm für einige Konzerte in den umliegenden Kirchen zusammentaten. Die gemeinsame Arbeit machte den Beteiligten so viel Spaß, dass sich daraus der heutige DekanatsJugendChor entwickelte. Was damals mit etwa 30 Chormitgliedern begann, hat sich auf fast 50 Sänger und Säugerinnen gesteigert. Auch heuer gibt es wieder eine Konzerttournee mit sieben Auftritten in der Region. Doch zuerst einmal wird offiziell gefeiert: Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Festakt Sonntag, 19 Uhr, in der Kirche St. Josef in Senden. "Die Geburtstagsparty, für die Jüngeren feiern wir am 23. November im Haus der Begegnung in Senden", sagt Roland Eppelt, der den Chor seit zehn Jahren leitet.

Am letzten Septemberwochenende begannen die Proben für die Konzerte. Jeweils zwei Mal drei Tage trafen sich die Sänger und die Band. "An diesen Wochenenden", erzählt Roland Eppelt, "wird nur gegessen, geschlafen und geprobt".

Die Tournee des DekanatsJugendchores beginnt am 19. Oktober, 19 Uhr, Im Claretinerkolleg in Weißenhorn. Die weiteren Termine: 20. Oktober, 18 Uhr, Maria Heimsuchung Blaubeuren; 27. Oktober, 18 Uhr, Klosterkirche Obereichingen, 1. November, 20 Uhr, Pauluskirche Ulm; 2. November, 20 Uhr, St. Jodok Senden.

Aleksandra Jeftic


Neu-Ulmer Zeitung, 19. Oktober 2002

Erst die Proben und dann die Feiern

Festlichkeiten für Dekanatsjugendchor in Senden - Heute Tourneeauftakt in Weißenhorn

Weißenhorn/Senden (zg). Sein zehnjähriges Bestehen feiert heuer wie berichtet - der Dekanatsjugendchor Neu-Ulm. "Auf dem Weg" lautet der Titel der diesjährigen Tournee, die am heutigen Samstagabend um 19 Uhr im Weißenhorner Claretiner-Kolleg beginnt. Vorab wurde bereits in Senden der Abschluss der Probenarbeit gefeiert.

Dekan P. Hermann-Josef Kugler zelebrierte einen Festgottesdienst in der gut besuchten Kirche St. Josef. Ausgewählte Lieder aus den vergangenen Jahren, aber auch neue Lieder bildeten den musikalischen Rahmen und wurden natürlich von den Jubilaren selbst zu Gehör gebracht. Beim anschließenden Festakt begrüßte Sigi Aßmann als humoriger Moderator des Abends zahlreiche Ehrengäste. Neben Dekan P. Hermann-Josef-Kugler und Regionaldekan Heribert Lidl auch den zweiten Bürgermeister der Stadt Senden, Josef Ölberger. Der Gründer des Chores, der langjährige Kantor der Katholischen Pfarrei St. Johann Baptist und heutige Domorganist Josef Still, war eigens aus Trier angereist. Hausherr Pfarrer Hermann Neuß gratulierte zum Jubiläum und freute sich, den Dekanatsjugendchor als stets gern gesehene Gäste im Haus der Begegnung begrüßen zu können.

Dekanatsjugendseelsorger Pater Gerd Steinwand verdeutlichte in seiner Festrede, wie viel Einsatz notwendig ist, um jedes Jahr immer wieder mit hervorragenden Aufführungen unter Federführung des Chorleiters Roland M. Eppelt zu begeistern. Für die Jubiläumstournee 2002 haben gut 60 jugendliche und junge Erwachsene ein Programm erarbeitet und einstudiert, bei dem zwar die Musik im Vordergrund steht, dennoch soll auch der spielerische Teil nicht zu kurz kommen.

In einem Anspiel geht es darum, wie es in der heutigen wissenschaftlich geprägten, konsum- und leistungsorientierten Welt gelingen kann, Gott zu entdecken und seine Botschaft zu verwirklichen.

Die Jubiläumstour 2002 endet mit einer Geburtstagsfeier am Samstag, 23. November, im "Haus der Begegnung" in Senden, zu der Freunde und Gönner eingeladen sind. Beginn ist um 18 Uhr.


Hallo Roland Eppelt und der gesamte DekanatsJugendChor,

vielen Dank, dass Ihr Euch auch dieses Jahr "Auf den Weg" gemacht habt nach Blaubeuren. Es war wieder ein tolles Konzert (wie jedes Jahr)! Man hat gespürt mit wieviel Begeisterung gesungen und gespielt wurde.

Schön auch dass Ihr uns mit auf die Suche nach Gott genommen habt. Kompliment an die Darsteller Captain, Winnie Touch, Verona und Roboter! Es war eine lustige Geschichte, welche uns aber auch ein wenig nachdenklich machen sollte.

Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Jahr und hoffe, dass Ihr auch dann wieder in Blaubeuren Station macht.

Viele Grüße aus Blaubeuren,

Gerhard W.


Joachim Buch, für die Buchloer Zeitung 31. Oktober 2002

Weltraumflug mit Musik

Dekanatsjugendchor Neu-Ulm in der Stadtpfarrkirche

»Gott? Der ist doch viel zu uncool!« Solche und ähnliche reservierte Reaktionen erlebten die beiden »Star Wars«-Roboter C3PO und R2D2, als sie sich in einer fernen Zukunft auf den Planeten Wissenschaft, Workaholica und Jugend auf die Suche nach Gott machten. Eingerahmt von musikalisch hochwertigen Darbietungen stand diese Science-Fiction-Geschichte im Mittelpunkt des neuen Programms einer Gruppe, die sich vor einem Jahr in die Herzen der Buchloer Zuhörer gesungen und gespielt hat: Der Dekanatsjugendchor Neu-Ulm war mit »Auf dem Weg« erneut in der Stadtpfarrkirche zu Gast und ließ ein zweistündiges musikalisch-szenisches Feuerwerk abbrennen, das die Zuhörer in den gefüllten Bankreihen restlos überzeugte.

Doch der Reihe nach. Mit acht liturgischen Gesängen, die in dieser Reihenfolge auch exakt in den Ablauf einer Messfeier passten, zeigten die etwa 40 Sänger/innen und Musiker ihre chorische, solistische und vor allem auch stilistische Vielfalt. Neben Gospels und christlicher Popmusik, die den Großteil des Repertoires ausmachen, gelingt es Dirigent Roland Eppelt immer wieder, auch einen Klassiker ins Programm zu schmuggeln. Nach dem Gefangenenchor aus Giuseppe Verdis Oper »Nabucco« im vergangenen Jahr wagte man sich heuer an das berühmte »Hallelujah« aus dem Oratorium »Der Messias« von Georg Friedrich Händel. Eppelt gab beim Tempo bewusst kein Vollgas, was der Transparenz des Chorklangs und der Textverständlichkeit sehr zugute kam.

Nachhaltigen Eindruck im ersten Teil hinterließ das »Kyrie« aus der der »Gloria«-Messe des Oslo Gospel Choir. Hier vermischte sich gregorianischer Gesang mit Rock-Elementen, immer wieder unterbrochen von eindrücklich deklamierten Soli auf der Grundlage biblischer Texte.

Nach atemberaubend kurzer Umbaupause wurde man Zeuge eines außergewöhnlichen Weltraumfluges. Ähnlich wie im fünften Star Trek-Kinofilm »Am Rande des Universums« machte sich eine Crew des Raumschiffs Enterprise in einer ausgewogenen Mischung aus Tiefsinn und Comedy auf der Suche nach Gott. Auf die Reise gingen neben den eingangs erwähnten Gast-Robotern der Captain (er wurde geholfen von Verona F.) und eine Rothaut (allerdings nicht Commander Chakotay vom Raumschiff »Voyager« sondern der überdrehte Winnie Touch aus »Der Schuh des Manitou«, der sich im wahrsten Sinne benahm, als ob er im falschen Film sei).

Als großes musikalisches Finale präsentierte der Chor zahlreiche bekannte Lieder mit mehr oder weniger direktem christlichem Inhalt, so u.a. ein sehr anrührendes Eigenarrangement des Gospels »Kumbayah, my Lord« oder Carole Kings Evergreen »You�ve got a friend« in einer makellosen A-capella-Version. »Ich würde gerne noch mehr solche A capella-Nummern machen,« sagte Roland Eppelt nach dem Konzert. Warum auch nicht, denn schließlich hat er in jeder Stimmlage einige sichere Vom-Blatt-Sänger ohne die er ein solch umfangreiches und nicht gerade einfaches Programm kaum in nur zwei Probewochenenden hätte einstudieren können. »Wir proben sehr hart,« so der Dirigent weiter, »aber danach kommt auch die Gemeinschaft und Geselligkeit nicht zu kurz.«


Neu-Ulmer Zeitung, 31. Oktober 2002

Dekanats-Chor ist auf Jubiläums-Tour

Auftritte in Ulm und Senden

Neu-Ulm (zg). Nach erfolgreichen Konzerten in Weißenhorn, Blaubeuren und Buchloe machte der DekanatsJugendChor Neu-Ulm am vergangenen Sonntag mit seiner Konzerttour "Auf dem Weg" Station in der Oberelchinger Klosterkirche. Am morgigen Freitag tritt er in Ulm auf.

Schwerpunkt lag diesmal wieder auf der Musik. Der Chor gab alles in seinm rund zweistündigen Programm. Die routinierten Musiker der band begleiteten die Künstler. Freude und Begeisterung waren in jedem Ton zu spüren und sprangen gleich zu Beginn auf das Publikum über. Die Bandbreite der Lieder reichte von schwungvoll-fetzig bis nachdenklich-ruhig, von Gospels, Spirituals und neuen geistlichen Liedern bis hin zum klassischen Händel-Halleluja. Diese Vielseitigkeit beeindruckte die zahlreichen Zuhörer.

Stehende Ovationen waren der Lohn für die Mühen und das Publikum forderte mehrere Zugaben. In seinem Schlusswort lobte Pater Theisen das hohe Niveau des Chores: "Wir könnten Euch noch bis Mitternacht zuhören." Ein großen Kompliment für alle Akteure, die den Besuchern ein besonderes Musikerlebnis dargeboten haben.

Drei weitere Konzerte

Noch drei Maol kommt das Konzertprogramm zur Aufführung: Am morgigen Freitag, 1. november, um 20 Uhr in der ulmer Pauluskirche, am Samstag, 2. November um 20 Uhr und am Sonntag, 3. November, um 18 Uhr jeweils in St. Jodok in Senden.


Sehr geehrter Herr Eppelt!
Wieder einmal brachten Sie es fertig, einen wunderschönen Abend zu gestalten. Zusammen mit Ihrem Chor natürlich! Für die professionelle und ebenso aufopfernde Arbeit, die Sie leisten, möchte ich mich bedanken! Jedes Jahr freue ich mich auf die Auftritte mit Ihrem Chor!

[...]

Machen Sie so weiter!!! Einen ganz großen Segen von Gott, wünscht Ihnen,

Roland S.

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