Der achorde-Rückblick

CDs/DVDs
2018
13. Oktober Workshoptag:
-- Stimmbildung CVT (Nicole Klumpp), Stimmbildung (Daniel Imhoff), Einzel-Stimmbildung (Bernadett Jans), Hard Chor (Roland Eppelt)
-- Bühnenpräsenz (Daniel Imhoff), Improvisationstheater (Jörg Zenker), Technik (Daniel Witka)
-- Beat boxing (Jeremias Lubberger), Body Percussion (Débora Vilchez), Rhythmus verstehen (Roland Eppelt)
-- Spaß & Erholung (Fiona Junginger, Hanna Kilb, Andreas Volk)
21. April Ehrenamtsmesse Neu-Ulm, mit Flashmob
10. März Konzert: LAKI-PopChor & achorde, Pauluskirche Ulm
12.-14. Januar Winter-Wohlfühl-Wochenende, Reiberhof in Aichen
2017Musicaltournee frei sein!
Spendenziel erreicht: 10.000 € für die Aktion 100.000 :-)
26. November Christ-König-Patrozinium in Ludwigsfeld
13.-15. Januar Winter-Wohlfühl-Wochenende, Reiberhof in Aichen
2016Konzerttournee Unterm Strich
20. November Christ-König-Patrozinium in Ludwigsfeld
2015Weihnachts-Mini-Projekt
22. November Christ-König-Patrozinium in Ludwigsfeld
28. November Wasserwacht-Weihnachtsmarkt in Senden am Waldsee
29. November Weihnachtsmarkt in Roggenburg
14. März Konzert: achorde & LAKI-PopChor 25 Jahre, Pauluskirche Ulm
2014Konzerttournee Happy End
30. November Weihnachtsmarkt Roggenburg
29. November Weihnachtsmarkt Erbach
23. November Patrozinium Ludwigsfeld
2013Weihnachtskonzerte Wünsche werden wahr
09. März Konzert: LAKI-PopChor & achorde, Pauluskirche Ulm
11.-13- Januar Winter-Wohlfühl-Wochenende, Dobelmühle
2012Konzerttournee "staubfrei"
28. Dezember Sing mal wieder Weihnachtslieder (SingMit! Offenhausen)
02. Dezember Taizé-Lieder bei Kerzenschein (SingMit! Ev. Gemeindehaus Vöhringen)
14. Oktober Jubiläum 20 Jahre achorde
13. Mai Gospels und Spirituals (SingMit! Hl.-Geist-Kirche Weißenhorn)
4. März Rock die Wasserwachthütte! (SingMit! am Waldsee in Senden)\\
2011Konzerttournee "Tick Tack"
28. Dezember Weihnachtslieder, Rock, Pop, Soul (SingMit! in St.Albert, Offenhausen)
25. November Taizé-Abend (SingMit! im Claretinerkolleg, Weißenhorn)
31. Juli 50jähriges Kirchenjubiläum (Erlöserkirche Offenhausen)
10. Juli Evensong (SingMit! im Christophorushaus Weißenhorn)
10. April Jugendgottesdienst (Heilig Kreuz, Pfuhl)
19. März Mit schönen Tönen verwöhnen (Sing Mit! im Haus der Begegnung Senden)
2010Weihnachtskonzerte "Weihnachtsüberraschung"
Januar Winter-Wohlfühl-Wochenende, Upflamör
2009Konzerttournee "Club der Helden"
09.-11. Januar 1. Winter-Wohlfühl-Wochenende, Radelstetten
2008Musicaltournee "Badetag"
DVD "Badetag"
2007V.I.P.-Wochenende
Weihnachtskonzerte
2006Konzerttournee "Bilder von dir"
2005Konzerttournee "Feel Go(o)d"
20041. Januar: Offizielle Umbenennung in "achorde"
Konzerttournee "Um Gottes Willen" (zum 95. Katholikentag in Ulm)
Konzerttournee "UNDERCOVER"
2003Konzerttournee "Seitenwechsel"
Gründung des Trägervereins achorde e.V.
2002Festakt "10 Jahre DekanatsJugendChor"
Konzerttournee "Auf dem Weg"
Weihnachtskonzerte
2001Musicaltournee "Mission: Impossible"
CD "gold"
2000Musicaltournee "Moses 2000"
Weihnachtskonzerte
1999Konzerttournee "light"
CD "schlecht und teuer"
1998Konzerttournee "schlecht und teuer"
1997Konzerttournee "alive-tour"
CD "live in concert"
1996Konzerttournee "Live in concert"
1995Musicaltournee "O Gott!"
1994Musicaltournee "Josef - eine Traumkarriere"
1993Gottesdienst-Tournee
1992Gottesdienst-Tournee
Gründung des "DekanatsJugendChors Neu-Ulm"

Im Überblick: Plakate - Programme - Fotos - Feedback


1996: Fünf Jahre DekanatsJugendChor

Ja, für uns ist 1996 ein kleines Jubiläum: Die Chöre des Dekanats Neu-Ulm treffen sich im fünften Jahr zum gemeinsamen Musizieren. Grund genug, mal ein wenig im Geschichtsbuch zu blättern.

Wir schrieben das Jahr 1992. Unser großer Initiator, Chorleiter und Vorbild Josef Still rief zum ersten Mal einen gemeinsamen Gottesdienst für die Jugendchöre aus Holzheim, Neu-Ulm, Offenhausen und Senden ins Leben. Die Vorbereitungen waren bereits nach einem Wochenende im Comboni-Missionshaus Mellatz abgeschlossen. An einem einzigen Wochenende standen dann vier Auftritte an: die Gestaltung der Gottesdienste in St. Johann Baptist Neu-Ulm (Samstag abend), St. Albert Offenhausen (Sonntag früh), zum Dekanatskirchenmusiktag im Kloster Oberelchingen (Sonntag nachmittag) und zu einem Konzert des Schwäbischen Sängerbundes am Sonntag abend in St. Konrad Burlafingen. Schon damals ein volles Programm. Die schönsten Lieder damals waren „Let us break bread together", „Just couldn't be contented" und „Please don't smoke".

Der Spaß am Musizieren und die positive Resonanz aus den Gemeinden bestärkte uns, auch 1993 wieder zusammen aufzutreten. Das ganze Frühjahr lang wurde jede Woche abwechselnd in Holzheim, Neu-Ulm und Offenhausen geprobt. Den Abschluß bildete dann das Probenwochenende in der Waldmühle in Böhen. Nachdem die Band im Vorjahr aus einem Synthesizer bestanden hatte, engagierte Franz Sailer „die Gnadenlosen" als Band, verstärkt durch Josef Still am Klavier(-synthesizer). Zweimal gab es dann die „Begegnungen" von Johannes Nitsch (u.a. „Das Ja der Liebe" und „Aus Liebe") in Offenhausen und Holzheim zu hören.

Im gleichen Jahr trafen sich die Jugendchöre aus Holzheim, Neu-Ulm, Offenhausen und Senden im Herbst zu einem Probenwochenende im Weißenhorrner Claretinerkolleg und anschließend zu drei klavierbegleiteten Gottesdiensten in St. Jodok Senden, Landsberg und St. Johann Neu-Ulm. Unter anderem sangen wir „Miteinander gehn", „Wüst ist das Land" und „Jesus be a fence".

In der darauffolgenden Kreativpause passierte so einiges. Josef Still, bis dahin Chorleiter, Organisator und treuer Begleiter, wurde zum Domorganisten am Hohen Dom in Trier berufen. Aber es erschienen auch neue Gesichter auf der DekanatsJugendChor-Bühne: Wolfgang Griebel sorgte ab sofort für professionellen Ton und Jürgen Leibl nahm die Beleuchtung in die Hand und die Band gewann mit Jochen Eichner am Klavier, Massimo Wiest am E-Bass und Josef Golder an der Gitarre drei hochkarätige Musiker der Spitzenklasse.

Nachdem auch die künstlerische Leitung mit Thorsten Teubl (Regie) und Roland Eppelt (Musik) feststand, konnte 1994 das nächste Projekt in Angriff genommen werden: Josef -- eine Traumkarriere und im Vorprogramm die Asaf-Psalmen (beide von Johannes Nitsch). Die Vorbereitungen wurde massiv komprimiert: Geprobt wurde nur noch an zwei Wochenenden, im Weißenhorner Claretinerkolleg und im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg (tagsüber Chor, Band und Solisten, nachts die Beleuchtung). Dieses Mal wurden also mit richtiger Ton- und Lichttechnik zwei Bühnenwerke in Offenhausen, Weißenhorn, Senden, Holzheim, Illertissen und Neu-Ulm aufgeführt. Da wir mit den Kosten zum ersten Mal die zehntausend-Mark-Grenze überschritten, entschieden wir, für unsere Darbietungen Eintritt zu verlangen, was uns aber trotzdem nicht in die Gewinnzone gebracht hat.

Auch 1995 fanden einschneidende Änderungen statt. So wurde zum ersten Mal das DekanatsJugendChor-Team ins Leben berufen: acht MitarbeiterInnen des DJCs kümmern sich seitdem um die Vorbereitung der nächsten Tournee. Eigentlich sollte (vor allem aus finanziellen Gründen) ein Konzertprogramm zur Aufführung gelangen. Aber dank des beherzten Eingreifens unseres Regisseurs Thorsten konnte das in letzter Minute verhindert werden und so schrieben wir also die Handlung zu „O Gott".

Wieder fanden zwei Probenwochenenden statt, diesesmal im bewährten Weißenhorner Clartinerkolleg und im Haus St. Franziskus in Balderschwang. Wieder wurde Tag und Nacht geprobt (tags die Musik, nachts die Beleuchtung). Und wieder entstanden sechs Aufführungen, auf die wir stolz zurückschauen können: Senden, Illertissen, Wiblingen, Memmingen, Weißenhorn und Neu-Ulm.

Leider fand unser Engangement nicht ungeteilte Unterstützung. Die GEMA nämlich vertritt die Ansicht, daß wir mit „O Gott" Unterhaltungsmusik dargeboten hätten, und damit mehrere tausend Mark Auführungsgebühren entrichten sollen (zur Erinnerung: wir sangen von Tod und Auferstehung). Trotz der Unterstützung der Diözese Augsburg und des Verbandes der Diözesen Deutschlands ist diese Frage bis heute noch nicht geklärt.

Das ist denn auch der Grund, warum wir in diesem Jahr keinen Eintritt verlangen, weil wir so nämlich ganz sicher nicht GEMA-pflichtig werden. Die Gelegenheit haben wir dann auch gleich beim Schopf gepackt, und internationale Hits wie z.B. „We are the world" ins Programm genommen. Wir hoffen inständig, daß unser Publikum, auch wenn wir keinen Eintritt verlangen, uns trotzdem nach Möglichkeit finanziell unterstützen wird.

Das mittlerweile schon routinierte Team hat sich auch für 1996 in die Vollen gestürzt: So konnte dieses Jahr Sigfried Aßmann als Moderator gewonnen werden, das Programm ist mit fünfundzwanzig Titeln so umfangreich wie nie zuvor, insgesamt stehen zwanzig Solisten, davon sieben mit einem eigenen Solo-Song bereit. In der Technik kümmern sich bis zu sechs Mitarbeiter um das Licht, den guten Ton und die Aufnahme für die im Frühjahr erscheinende DekanatsJugendChor-Live-CD. Besonderer Dank gilt hier Wolfgang Griebel, der die 16-Spur-Aufnahmen in den nächsten Monaten auf CD abmischen wird.

Die Vorbereitungen sind mittlerweile abgeschlossen. Drei(!) Probenwochenenden liegen hinter uns. Das erste für die Band bei unserem Gitarristen Josef Golder (Gruß an die Küche!), das zweite für den Chor wie immer im Claretinerkolleg und das dritte Wochenende (aus Kostengründen ohne Übernachtung) im Sendener Gemeinde-Haus der Begegnung mit Chor und Band (tagsüber) und Licht (nachts). Wenn Sie das hier lesen, hängen bereits über tausend Plakate aus, sind viele tausend Handzettel verteilt worden und haben wir bereits zweimal in der Ulmer Fußgängerzone gesungen und für unsere Konzerttournee geworben. Hoffen wir, daß unsere Tournee „DekanatsJugendChor in concert" ein Erfolg wird.

An dieser Stelle bleibt vorerst nur, allen Dankeschön zu sagen, die uns über diese fünf Jahre hinweg begleitet haben: Den Sängerinnen und Sängern, den Musikern, den Technikern, den Helfern bei Aufbau, Abbau und hinter der Bühne, dem Vorbereitungsteam, ohne das es den DekanatsJugendChor schon längst nicht mehr gäbe, unseren Gastgebern, besonders den Claretinerpatres Armin und Alois, unseren zahlreichen genannten und ungenannten Sponsoren und Spendern, den vielen Pfarreien, die uns auf vielerlei Weise unterstützen, unserem treuen Publikum, das sich von uns immer wieder neu begeistern läßt, und natürlich dem, der uns die Musik gegeben hat, damit wir singen: zu seiner Ehre und zu unserer Freude.

Roland Eppelt.

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