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Mission: Impossible (2001)

Pressestimmen


Südwest-Presse 16. Oktober 2001

Musik / Dekanatsjugendchor probt im Weißenhorner Claretinerkolleg für Konzerte

Vom Blatt weg sitzt das Stück

Dirigent Roland Eppelt: Die Evangelischen dominieren die Technik

Ein letztes Probenwochenende hat der Dekanatsjugendchor im Weißenhorner Claretinerkolleg verbracht. Nur noch eine Generalprobe steht an, bevor es am nächsten Samstag wiederum in Weißenhorn heißt: Beleuchtung aus, Scheinwerfer an, die Show möge beginnen.

DENNIS NITSCHE Weißenhorn. Dreimal schwingt Chorleiter Roland Eppelt mit dem Arm, und die Sänger legen auf den den Schlag genau mit dem Cool-and-the-Gang-Song "Celebration" los. An nur drei Probenwochenenden haben Eppelt und seine Co-Chorleiterin Heike Häußler ihre 43 Sänger und fünf Musiker des Dekanatsjugendchors so weit trainiert, dass sie nur noch eine abschließende Generalprobe vom Premierenauftritt ihn Weißenhorn trennt.

"Im Juli haben wir die Einladungen an die Teilnehmer verschickt, am 27. September haben wir uns dann zum ersten Mal getroffen", erzählt Roland Eppelt. "Die Zeit ist wie immer sehr knapp, aber weil das Dekanat bis fast nach Mindelheim reicht, können wir die Leute eben nur an wenigen Wochenenden zu Proben versammeln", fügt Pater Armin vom Claretinerkolleg hinzu. Dafür wird umso intensiver geprobt. "Nur zwischen 15 Minuten und drei Stunden brauchen wir, je nach Schwierigkeitsgrad, bis ein Stück sitzt, das verdanken wir unseren wirklich guten Sängern, die teilweise einfach vom Blatt weg singen können", freut sich Roland Eppelt.

Der Dekanatsjugendchor war 1992 als Gemeinschaftsprojekt der Jugendchöre im Dekanat Neu-Ulm gegründet worden. Seit 1994 gibt der Chor jedes Jahr am dritten Oktoberwochenende das erste seiner Konzerte. Schon längst singen nicht mehr nur Jugendliche im Chor mit. "Zwischen 15 und gut 40 Jahre sind unsere Sänger alt, wir haben da bewußt auf eine Altersgrenze verzichtet. Jeder der will, darf mitmachen", erklärt Roland Eppelt. "Der Name ist einfach erhalten geblieben, weil der Chor ja aus einem Zusammenschluss der Jugendchöre entstand. Und als Dekanatsjugendchor sind wir schließlich auch bekannt bei den Leuten." Der Chor steht aber in alle Richtungen offen, Protestanten dürfen selbstverständlich auch mitsingen - "die Evangelischen dominieren sogar die Technik", schmunzelt Eppelt. In diesem Jahr wird der Chor, der sich nur zur Vorbereitung der Konzerte trifft, und daher eher Projekt als Chor im eigentlichen Sinne ist, die dritte CD vorstellen.

"Freude am Glauben"

"Unser Leitsatz heißt Freude am Glauben", erklärt Eppelt die Ziele des Chores, "Wir wollen aber nicht bekehren oder missionieren, sondern Leuten den Spaß am Glauben zeigen - und dafür ist Gospel- und Popmusik genau richtig." Die Besucher sollen nach den Konzerten das Gefühl haben, etwas mitzunehmen, für sich eine neue Erfahrung mit der Freude am Glauben zu machen.

Es sei verblüffend, in wie vielen Liedern die täglich im Radio liefen zutiefst christliche Inhalte steckten. "Ob Michael Jackson, die No Angels oder die Blues Brothers mit Aretha Franklin: überall finden sich christliche Botschaften, wenn man nur hinhört", sagt Roland Eppelt.

Die Lieder sind um eine Handlung herum gruppiert, erzählen Carolin und Christina, die in diesem Jahr zum ersten Mal im Chor mitsingen, aus dem Programm. "Wir haben uns mit der Person des Apostels Paulus beschäftigt und erzählen seine Geschichte auf neue Weise." Aufgeteilt in Workshops haben sich die Teilnehmer des Chores einiges einfallen lassen. Kabarett, Multimedia, TV-Imitationen und natürlich viel Musik sollen den Konzertbesuchern die Wandlung des Saulus zum Paulus näherbringen.

INFO

Konzerte des Dekanatsjugendchors:

  • 20. Oktober, 19 Uhr, Weißenhorn, im Claretinerkolleg;
  • 21. Oktober,18 Uhr, Blaubeuren, in der Kirche Mariä Heimsuchung;
  • 27. Oktober, 20 Uhr Buchloe, in der Kirche Mariä Himmelfahrt;
  • 28. Oktober, 18 Uhr, Oberelchingen, in der Klosterkirche;
  • 3. November, 20 Uhr, Senden, in der St.-Jodok-Kirche;
  • 4. November, 18 Uhr, Senden, in der St.-Jodok-Kirche.

Neu-Ulmer Zeitung 22. Oktober 2001

Brisanter Bibel-Krimi

Dekanats-Jugendchor zeigt "Mission: Impossible"

Von unserer Mitarbeiterin Heide von Preußen

Dem Dekanats-Jugendchor Neu-Ulm gelingt es jedes Jahr, spannende und mit christlichen Elementen durchsetzte Unterhaltung auf die Bühne zu bringen. Wie die Premiere in der Kapelle des Weißenhorner Claretinerkollegs wieder bewies: Die Mitwirkenden haben nicht nur ein festes Stammpublikum, sondern sie holen auch mehr und mehr junge Leute in die Reihen der Zuhörer und Zuschauer, von denen einige sich später auch zum Mitmachen melden.

Im Team des Dekanats-Jugendchors (DJC) arbeiten 13 engagierte ältere Jugendliche wie Erwachsene, die von der thematischen Suche bis zur Technik alles organisieren und managen. In diesem Jahr hat sich der DJC für das Thema Paulus entschieden. Aus dem Leben und Wirken des bekehrten Früh-Christen (Saulus/ Paulus) wird die "Mission: Impossible", ein brisanter biblischer Kriminalfall, der mit fetziger Musik, Massenszenen, einem Putzfrauen-Sketch und Gefängnisszenen fesselt und fasziniert.

Auf der Bühne stehen rund 60 junge Leute, alle in Schwarz gekleidet, dazu kommen rund acht Musiker und Techniker, die dafür sorgen, dass das Konzept des Chors, einfach nur eigene Freude am Glauben auszudrücken und etwas weiterzugeben, was trotz allem im Kopf schwingenden Rhythmus bleibt, auch so rübergebracht wird. Das Team mit dem Dirigenten Roland M. Eppelt (Dirigent, Ko-Dirigentin: Heike Häußler) hat sich, wie schon erwähnt, in diesem Jahr das Thema Paulus zum Inhalt gewählt. Und was sich kaum einer traut, nämlich die bekannten biblischen Texte und Geschichten um den Mann aus Damaskus, der als Saulus ein Massenmörder an Christen war, und nach seiner Bekehrung zum überzeugten Gottesanhänger wird, in 007-Manier in die heutige Zeit zu übersetzen, gelingt dem Dekanats-Jugendchor nicht nur nahtlos, sondern als Zuhörer muss ihnen hohe Anerkennung gezollt werden. Paulus als 007? Da muss man erst einmal die Idee dazu finden. Und ganz im Tenor eines Agenten-Thrillers wollen die Macher es verstanden wissen: "Aktenzeichen MI ungelöst" so beginnt's, indem 60 Menschen durch die Enge der vollbesetzten Claretiner-Kapelle hetzen und unter Anführung des Saulus den christlichen Missionar Stephanus zu Tode steinigen. Es geht rund, bis Saulus im ersten Teil des christlichen Krimi-Pop-Musicals Gottes Ruf vernimmt, erblindet, erlöst wird und bekennt: "Gib mir die Kraft, das durchzustehen. Du bist das Wichtigste in meinem Leben." Hannias wird eingeschaltet und hilft, aus Saulus den Paulus werden zu lassen. Danach kommt "Mission: Impossible" ins Spiel, Paulus wird nicht nur gejagt, er wird auch von den Christen angezweifelt, vertraut jedoch auf Gottes Ruf und gewinnt dadurch immer wieder.

Videoszenen und Popmusik

Mit einer Multimedia-Leinwand und selbstgedrehten, ausgezeichnet gemachten Videoszenen im zweiten Teil überzeugt Talkmeisterin "Sabine" Gäste und Nachrichten-Freaks. Die sehr durchdachte Geschichte, die zwar an der Bibel "kratzt", sie aber keineswegs infrage stellt oder gar den Inhalt so verkehrt, dass er lächerlich wirkt, wird ummantelt von Anbeginn an mit reichlich Popmusik, Gospels und neuen geistlichen Liedern. Zahlreiche Solisten zeigen mit dem Chor in bis zu achtstimmigen Sätzen Können, dass es die Besucher kaum auf den Sitzen hält. Aus "Think" nach den Blues Brothers, "Will you be" von Michael Jackson, dem Gefangenenchor von Verdi mit ganz neuer verbaler Version, total auf das Stück zugeschnitten, "Celebrations" von Kool and the Gang oder die Zugabe "I want to know, what love is" von der Gruppe Foreigner gestaltet der Dekanats-Jugendchor das "Paulus-Krimical" begeisternd und annehmbar. Sogar eine Uraufführung bieten sie: "Unglaublich nah" von einem aus dem Team komponiert und von verschiedenen Mitwirkenden als Lied getextet, findet sofort Anklang und reiht sich in die musikalische Pop-Szene nahtlos ein. Die Begeisterung in Weißenhorn war groß und viele, die keinen Platz mehr fanden, haben sich vorgenommen, eine der nächsten Veranstaltungen in der Umgebung zu besuchen. Weitere Termine:

  • Dienstag, 27. Oktober: Buchloe (Allgäu),
  • Mittwoch, 28. Oktober, 18 Uhr: Oberelchingen (Klosterkirche),
  • Samstag, 3. November, 20 Uhr: Senden (St. Jodok),
  • Sonntag, 4. November, 18 Uhr: Senden (St. Jodok)

Blaubeurener Zeitung, 26. Oktober 2001?

JUGENDCHOR / Popsongs, Gospels und szenische Darstellungen

Freude springt über

Die Gestalt des Paulus ideenreich betrachtet

Unter dem Titel "Mission Impossible" hat der Jugendchor des Dekanats Neu-Ulm am Sonntagabend in der katholischen Kirche Blaubeuren ein Konzert gegeben. Die christliche Gospel-Pop-Show kam beim Publikum sehr gut an.

Anne-Christin Wahl
Blaubeuren. Unter lautem Geschrei und Papptafeln mit aggressiven Parolen wie "Tötet Stephanus" und "Christen stören die Leitkultur" in die Höhe haltend, stürmt der Chor zu Beginn seines Auftritts in die voll besetzte Kirche. Er stellt sich auf die Bühne auf, wütende Rufe und Schimpftiraden entladen sich auf einen Mann, der am Boden liegt. Schließlich wird Stephanus (dargestellt von Uwe Griesinger) mit Steinen auf Zeitungspapier beworfen und stirbt.

Unter der erbosten Menge ist Saulus (Markus Schreck), einer der fanatischsten Christenverfolger seiner Zeit. Er ist sehr zufrieden, erneut einen Anhänger der neuen Sekte, die in Israel und Judäa missioniert und sich seit einiger Zeit wie die Pest ausbreitet, beseitigt zu haben. Wenn es nach ihm, Saulus, ginge, würde man die gesamte Christenbrut auf der Stelle ausrotten. Doch es soll anders kommen.

Mit einer Mischung aus Pop- und Gospelsongs, unterbrochen von szenischen Darstellungen und Elementen aus dem Fernsehen, erzählt der Chor, dessen 54 Mitglieder zwischen 15 und 45 Jahre alt sind, die Geschichte des einstigen Christenhassers Saulus, der sich durch seine Erblindung Christus zuwendet, und von nun an unter dem Namen Paulus die Gute Nachricht im gesamten Mittelmeerraum verbreitet.

Ob in Form von Nachrichtenmeldungen, Talkshows oder in einem Gespräch zwischen zwei Putzfrauen wird zwischen den Liedern die Gestalt des Paulus ideenreich und originell, aber immer mit einem Augenzwinkern, betrachtet und durchleuchtet. Seine Aussagen zum Glauben werden angesprochen.

Wie überzeugend der Jugendchor und die Dirigenten Roland Eppelt und Heike Häußler auf das Publikum wirkten und wie sie die Glaubensfreude auf die Zuhörer Übertrugen, zeigte sich am Ende in den begeisterten Forderungen nach Zugaben.


musica e vita, 29. Oktober 2001

Keine unmögliche Mission

29.10.2001 Klaus M. Brantl/mev
Natürlich musste ich mir das anschauen, wenn es denn schon in Buchloe (gute 70km von München entfernt) stattfindet. Die unmögliche Mission des Agent P., so einem heftigen Geheimdienstler, der nicht vor Missionierung zurückschreckte. Der Agent P. ist natürlich niemand geringerer als Paulus und die Form der Aufführung ist sicher kein gewöhnliches Konzert (so stand und steht es in unserem Terminkalender). Die Betitelung "christliche gospel pop show" ist dann natürlich treffend - vorstellen konnte ich mir es aber vorher trotzdem nicht.

Die Mischung aus Kabarett, medialer Technik und Musik in einer altehrwürdigen Kirche hat definitiv etwas besonderes, auch wenn gerade das "Dreipunktsitzen" etwas Leidensfähigkeit fordert (es geht halt einfach nichts über klassische Kirchenbänke).

Inhaltlich fand ich die Story äusserst anregend, da sie mit vielen modernen Stilmitteln spielt. Leider gab es auch etwas technische Unausgereiftheiten, wie das Fehlen der Mikroabnahme des "Putzfrauenkabaretts" oder eine etwas unausgeglichene Beschallung des Raums. Der Sologesang kam bei manchen leider auch nicht so stimmgewaltig rüber...

Das es vor allem englischsprachige Pop- und Gospelsongs waren, kann man verschmerzen, auch wenn dadurch so manchem ein inhaltliches Folgen schwierig gemacht wurde. Hier muss ich aber dann doch meiner Freundin Recht geben: "Wichtig ist das es denen auf der Bühne Spass macht." Der Chor hat beeindruckend demonstriert, das ein "t" problemlos am Ende eines Absatzes stehen kann. Hier wurde offensichtlich sehr hart trainiert.

Wirklich beeindruckt hat mich die schiere Größe der Produktion und die Begeisterung der Teilnehmer. Selten sieht man so viele junge Menschen so engagiert bei einem religösem Thema - bei 60 Personen habe ich das zählen aufgegeben.

In jedem Fall ist dieses Stück ein Ereignis, das nicht versäumt werden darf. Der DekanatsJugendChor Neu-Ulm geht noch genau zweimal auf "mission: impossible":

  • Samstag, 3. November, 20 Uhr: Senden (St. Jodok)
  • Sonntag, 4. November, 18 Uhr: Senden (St. Jodok)

Buchloer Zeitung, 3. November 2001

Paulus und die Medienwelt

Christliche Gospel-Pop-Show "Mission: Impossible" in der Buchloer Stadtpfarrkirche

Buchloe. Auf die Frage, welcher Teil der Bibel sich wohl am ehesten in der schönen neuen Medien welt als "Einsteigerlektüre" eigne, antwortete ein Pfarrer einmal: "Ganz klar, die Apostelgeschichte mit den neutestamentarischen Briefen - da ist am meisten Action und Spannung drin!" Ähliches muss dem DekanatsJugendChor Neu-Ulm unter Leitung von Roland M. Eppelt bei der Vorbereitung der "Christlichen Gospel-Pop-Show" mit dem etwas reißerischen Titel "Mission: Impossible" durch den Kopf gegangen sein, mit der sich dir über 40 Mitwirkenden in der Reihe "Christen auf der Bühne" in der Stadtpfarrkirche präsentierten.

Was das interessierte Buchloer Publikum erlebte, war eine in die heutige, vom Nachrichtentrommelfeuer einerseits und belanglosem Talkshowgelaber andererseits gekennzeichneten Fernsehwelt übertragene Version der Lebens- und Glaubensgeschichte des gewissermaßen spätberufenen Apostels Paulus. Bei der Entwicklung des Musicals hatten die Chormitglieder eine Fülle von Ideen zusammengetragen, die unter dem Strich gleichermaßen die Schwäche wie die Stärke der dramaturgischen Konzeption ausmachten.

Die Darstellung von Paulus' Bekehrung und seinen späteren Missionsreisen - beginnend bei der Steinigung des Stephanus - pendelte im Laufe des recht lang geratenen Abends munter zwischen allen denkbaren Stilen hin und her: Da gab es eindeutige Anspielungen auf den Kultfilm "Das Leben des Brian", ernstgemeintes Passionsspiel, liebenswert-solidesLaienspiel, Ausflüge in ländlich-dialektalen Schwank sowie gelungene und weniger gelungene Kabarettelemente, wenn sich beispielsweise Paulus mit Kaiser Nero und "Frau Dr. Diabolo" in einer Talkshow trifft oder zwei Putzfrauen (leider akustisch recht schlecht verständlich) über Paulus' widersprüchliches Verhältnis zu Frauen philosophieren.

Am besten geriet vielleicht die Dartstellung von Paulus' Missionsreisen: Mit geografischem Videoprojektionen auf der Leinwand unterlegt, berichtete eine Nachrichtensprecherin in den Floskeln der heutigen Mediensprache von seinen zunehmenden juristischen Problemen bis hin zur Gefangenschaft. Wie gesagt: Ein Abend voller überwiegend gelungener Ideen, denen in ihrem collagenhaften Nebeneinander alllerdings ein wenig die klare Richtung und Stringenz fehlte.

Musikalisch gesehen konnten die zum Großteil solotauglichen Chorsänger und ihre Begleitband mehr als überzeugen: Buchloe erlebte einen seltenen, gut zweistündigen Ohrenschmaus. Zwar hatte man es auch dabei von der Zusammenstellung her mit einem Wolpertinger zu tun, denn der Reigen reichte von jeder Menge Gospel-Highlights über (Sacro-) Pop bis zu Verdis "Gefangenenchor" aus "Nabucco". Die Stilbrüche fielen aber nicht gravieren ins Gewicht, da die gewählten Chorsätze unabhängig von ihrem Charakter meist ideal zur inneren Handlung passten, diese refelktierten und die Qualität der Umsetzung keine Wünsche offen ließ.

Auch in der zweiten Hälfte des Musicals waren die Sänger (nach nur drei Probenwochenenden) noch ungebrochen stimmlich präsent und präsentierten stets weit mehr als "nur" die korrekte Umsetzung des Notentextes. In fetzigen Nummern wie "Celebrations" oder "In the Light" hielt es die Zuschauer kaum brav auf den Kirchenbänken. Doch auch leise, nachdenklich, lyrische Momente kamen angemessen und anrührend über die Rampe. Selbst der Ausflug zu Verdi wusste zu fesseln: Befreit von einem gefühlig-zukleisternden Violinensound, wie er leider immer noch in Opernaufführungen zu hören ist, ließen die Neu-Ulmer diesen nur zu bekannten Opernchor zu einem schlichten, aber sensibel gestalteten Aha-Erlebnis werden, da man endlich einmal in die Lage versetzt wurde, den Text Wort für Wort zu verstehen und nicht nur zu ahnen. Danke nach Neu-Ulm, wir warten auf Eure nächste Produktion. Lucia Busch


JuGoDi.de, 5. November 2001

DekanatsJugendChor Neu-Ulm

"Mission: Impossible" Tour 2001

Bei den sechs vergangenen Konzerten in Weißenhorn, Blaubeuren, Oberelchingen Buchloe im Allgäu und zwei mal in Senden zeigte der DJC Neu-Ulm wieder einmal, wie man christlliche Inhalte auch für Jugendliche interessant servieren kann. Bei der "Mission: Impossible" ging es um das Leben des Saulus - ja da war doch mal was im Religionsunterricht, oder? - dem Christenverfolger, der durch einen Wink Gottes sein Leben komplett änderte und zum Verkünder des Glaubens wurde. In einer bunten Bühnenshow präsentierte der DJC mit zahlreichen Licht- und Soundeffekten, Videoclips und Live-Einlagen in rasantem Tempo die Erlebnisse von Saulus und seinem Weg zu einem besseren Leben als Paulus.

Eine bunte Mischung aus Gospel-, Pop- und Softrocksongs begeisterte die Konzertbesucher aller Altergruppen gleichermaßen. Dabei fehlten keineswegs auch Stücke von z. B. den No Angels oder Kool and the Gang. Chor und Band bildeten wieder eine rhythmische, musikalische Einheit, die einfach mitreißt. Wer`s gesehen hat, ist begeistert, wer nicht, sollte beim nächsten Mal unbedingt dabei sein. Vielleicht würdest Du auch gerne selber beim DJC mitsingen oder mitspielen? Die Termine für die nächsten Konzerte und Probewochenenden, sowie Fotos von den vergangenen Touren und viele weitere Infos findest Du auf der Homepage des DJC: www.DekanatsJugendChor.de

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