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Um Gottes Willen (2004)

Undercover (2004)

Pressemeinungen


Günzburger Zeitung, 09. September 2004

Zweimal christliche Popmusik in Leipheim

Konzerte mit Dekanatsjugendchor und Gospelsängerin

Leipheim/ Riedheim (zg).

Zwei Ereignisse geprägt von moderner christlicher Chormusik werden im Oktober und November viele Freunde nach Leipheim und Riedheim locken. Am Samstag, 30. Oktober wird in der Leipheimer St. Paulus Kirche der Dekanatsjugendchor des katholischen Dekanats Neu-Ulm, der in diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Namen "Achorde" tourt, in Leipheim auftreten. (...)

1992 hatte der damalige Chorleiter Josef Still, der jetzt Domorganist in Trier ist, hatte (sic!) die Idee, einen Chor zu gründen. Heute kommen die Mitglieder aus Holzheim, Neu-Ulm, Senden und Offenhausen. In Eigenregie wurde damals das Stück "Begegnungen" von Johannes Nitsch und Christoph Zehendner ausgearbeitet und aufgeführt. Nach dem Weggang von Still wurde die künstlerische Leitung mit Thorsten Teubl (Regie) und Roland Eppelt (Musik) übergeben, ein Jahr später wurde die erste CD aufgenommen. 1998 erschien die zweite Platte mit dem Titel "Schlecht und Teuer", zwei Jahre später das dritte Album mit dem Titel "1999-2000".

Neben dem rund 50-köpfigen Chor wird eine Liveband in Leipheim auftreten. Den Besucher erwarten fetzige Gospels, rhytmische Spirituals, bekannte Titel aus Rock und Pop, knisternde Spannung und natürlich auch eine Portion Humor. Das Konzert, zu dem der Eintritt frei ist, wird allein aus Spenden finanziert. Beginn ist um 19.30 Uhr. (...)


Südwest Presse, 24. September 2004

Musik/ Der Neu-Ulmer Chor "achorde" hat ein umfangreiches Programm vor sich

Fetzige Gospels und klassische Stücke

Der "DekanatsJugendChor Neu-Ulm" heißt jetzt "achorde". Am Konzept wird sich nichts ändern. Neue Mitglieder sind willkommen.

Der ehemalige "DekanatsJugendChor Neu-Ulm" hat seinen Namenswechsel vollzogen. Künftig ist die Formation nun unter dem Namen "achorde" zu hören und zu sehen. Am bewährten Konzept ändert sich nichts. Der Chor, bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, singt fetzige Gospels, rhytmische Spirituals, neue geistliche Lieder und bekannt Titel aus Rock und Pop.

Aber auch klassische Stücke gehören inzwischen zu dem mehr als 200 Lieder umfassenden Repertoire. Die Lieder in deutsch und englisch, mal heiter und ausgelassen, dann wieder ruhig und achdenklich interpretiert, bilden immer eine Mischung, die bei den zahlreichen Zuhörern gut ankommt. Es gelingt den Sängerinnen und Sängern in ihren Konzerten immer wieder, ihre Freude am Glauben an das Publikum weiterzugeben und damit ihre Zuhörer von Jung bis Alt zu begeistern. Viele der Teilnehmer sind selbst in ihren kirchlichen Heimatgemeinden aktiv und engagieren sich seit vielen Jahren für dieses außergewöhnliche und konfessionsübergreifende Chorprojekt.

Nach wie vor beginnen im Januar die ersten Planungen für die Konzerte im Herbst. Mehrere Vorbereitungsteams suchen das Thema, wählen die Lieder aus, planen die Licht-, Ton- und Bühnentechnik und bereiten dieses einzigartige Projekt vor. Ende September trifft sich dann erstmals der Chor, um das umfangreiche Programm in nur zwei Wochenenden einzustudieren. Darüber hinaus wird ein Anspiel zum meist biblischen Kozertthema vom Chor entwickelt und geprobt.

Mit der Namensgebung im vergangenen Jahr wurde ein Trägerverein gegründet, der nun die Geschicke des Chores lenkt und die Projekte betreut. Im Herbst wird es in den Kirchen der Region natürlich wieder die traditionelle Konzerttournee mit sieben Stationen geben. Zum Jahresende sind auch noch drei Weihnachtskonzerte geplant. Grundsätzlich wird bei Konzerten kein Eintritt verlangt.

Alle Chorprojekte werden ausschließlich von Spenden finanziert, deshalb freut sich der Verein auch über finanzielle Unterstützung. Neue Mitglieder, Sänger und Musiker sind jederzeit herzlich willkommen.

Henrik Wilhelm


Neu-Ulmer Zeitung, 19. Oktober 2004

Aus dem Kulturleben

Himmelstränen für Top-Agenten

Premiere des neuen "achorde"-Stücks im Claretiner Colleg Weißenhorn

Von unserer Mitarbeiterin Heide von Preußen

Weißenhorn. Im Kirchenraum des Claretiner Colleges präsentierte der aus dem DekanatsJugendChor Neu-Ulm gewachsene Chor "achorde" das musikalische Projekt "undercover" mit rund 40 Sängerinnen und Sängern, neun Band-Mitgliedern und einem sorgfältig arbeitenden Technik-Team.

Nach zweistündiger Aufführung ohne Pause, jubelte ein vollbesetzter Saal und verabschiedete die "achorde"-Mitglieder stehend mit lauten Bravo-Rufen. Seit vergangenem Jahr hat sich der DekanatsJugendChor Neu-Ulm den ansprechenderen Namen "achorde" verpasst. Zweimal jährlich starten sie ein Musikprojekt, das übergreifend nicht nur Erwachsene, sondern speziell auch Jugendliche anlocken soll und vielleicht den einen oder anderen zum Mitmachen inspiriert. In langen Diskussionen und mit intensiver Teamarbeit entstand das erste Tournee-Projekt von "achorde", genannt "undercover". "Das ist auch der Grund, warum wir uns vorwiegend englische Lieder und lateinische christliche Klänge ausgesucht haben," betont Gesamtleiter Roland M. Eppelt der NUZ gegenüber. "Und sicher werden wir den einen oder den anderen auch schockieren." Witzig, poppig, bis an die Grenze des Machbaren gehend und doch mit christlichem Einschlag und Respekt haben die Macher von "achorde" die Jesus-Geschichte, wie sie den Stoff nennen, als Agenten-Stoff bearbeitet. Gott (eine nicht zu sehende Frau) heißt einfach G und Gottes Sohn wirkt auf Erde als Agent J gegen seinen Widerpart Agent D, dem Teufel oder Diabolo. Beide liefern sich im Mittelteil von "undercover" ein wummerndes Duell, wobei Agent J mehr auf Worte, Agent D mehr auf die Werbung im TV setzt. Klar, dass "achorde" weiß, wie das Publikum zu packen ist: Vierzigstimmig und mit hervorragender poppiger musikalischer Begleitung klärt sich gleich mit "Because we are sing" (Warum wir singen), dass durch die Musik Angst und Schrecken verschwinden sollen und durch das Lied Freude überbracht wird. Es folgen die beiden anspechenden und bekannten Gospels "You are mighty" (Du bist mächtig) und "Babylon". Und damit hat "achorde" schon endgültig gewonnen. Auf der Bühne vor dem Chor drehen sich zwei Hawai-Paare, die Mädchen mit T-Shirts und Baströckchen, die Männer in typisch bunten Blumenhemden. Ironisch und mit lachenden Gesichtern wird sich da gedreht, den Mädels auch mal an den Bast gefasst und sie legen chnell eine rockige Sohle aufs Parkett. Später setzt sich Agent J mit teils James-Bond-Klängen, oftmals mit Schlager-Fragmenten versetzter musikalischer Begleitung für seine Freunde und Feinde ein. Im gelben Gummi-Boot am See Genezareth rettet er einen Jünger, der über das Wasser wandeln will und nimmt dann allen die Angst. Anschließend schläft Agent J beruhigt ein. Doch das Leben geht weiter und Agent D ruht nicht. So erklärt in der Art der Fernsehwerbung, was Sache ist. Wie sagte Gesamtleiter Eppelt: "schockieren".

Aber die Szene mit den eingelagerten Einbryos läuft dann doch hart über den guten Geschmack hinaus. Vielleicht könnten daraus ja Elch-Geweide werden, denen man leichter eine DNA-Probe in hundert Jahren entnehmen kann... Doch zum Schluss gibt's mit Agent J noch den Heiligen Geist (ein alter Mantel wird dazu benutzt) und der erhellt die Menschheit. Ob er sie jedoch je zur Vernunft gebracht hat, steht in den Sternen. Diese drehen sich im Raum, ausgelöst durch den Lichteffekt mit einer Arnerican-Ballroom-Kugel und mit dem dritten Teil des "undercover" Projekts. "Freedom is coming" (Friede kommt) singt der "achorde"- Chor und lässt innerlich Ruhe, Frieden und teilweise auch Freud leuchten mit all den noch folgenden Gospels und christlichen Liedern wie "Fields of Gold" (Goldene Felder) oder dem Eric-Clapton-Song "Tears in heaven" (Himmelstränen), den er schrieb, als sein Sohn tödlich verunglückte. Zuletzt dann fetzig im Rap-Stil äußerlich von einem Frontmann in blauer Kappe, Hawai-Hemd über dem Rollo überbracht: "Move, Spirit move". Erleichtert und erfreut nehmen die Ausführenden, alle in schwarzen T-Shirts mit "achorde ...mehr als nur Musik" aufgedruckt, den hochverdienten Applaus, die Bravo- Rufe und den Jubel der Menge entgegen. Das Projekt "undercover" spricht für sich. Bravo!


Ehinger Tagblatt, 19. Oktober 2004

KULTUR/ Gastspiel in der Herz-Jesu-Kirche in Schelklingen

"achorde"-Chor besingt christlichen Glauben

''' Ein Zeugnis für einen offen gelebten Glauben legte der Projektchor "achorde" in Schelklingen ab. Seine Sänger sind zwischen 15 und 40 Jahren alt.'''

SCHELKLINGEN Mit einer zweistündigen, christlichen Gesangs- und Instrumentalsession stellte sich der Chor "achorde" aus Neu-Ulm in der Schelklinger Herz-Jesu-Pfarrkirche vor. Der Chor will die eigene Freude am Glauben vermitteln und weitertragen, die 40 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Roland M. Eppelt bringen ebenso biblische Themen näher, wie sie die Menschen aufrütteln wollen, den Glauben und die Bibel als Grundlage dessen, nicht als verstaubt oder unmodern anzusehen.

Das Motto "undercover" machte neugierig. Ein Chormitglied erläuterte: "Das sind biblische Texte, die auf den ersten Blick nicht als diese erkennbar sind. Undercover eben." Der Chor sieht darin Schittstellen des Glaubens. Die Sänger versuchen ihnen mit ihrer Darstellung Leben einzuhauchen. Beeindruckend waren die extravagant arrangierten und mit Sensibilität zu Gehör gebrachten modernen christlichen Lieder, unterstützt durch Instrumentalmusik und Lichttechnik. Dabei gefiel besonders ide sichtliche Freude des Chores am Gesang, aber auch die Kreativität, welche sich vom ersten Stück bis zum Schluss der facettenreichen christlichen Gospel-Pop-Show durchzog. Die Zuhörer, eingefangen vom besonderen Flair des Konzertes, feierten die Sänger aus Neu-Ulm mit anhaltenden Beifall.

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Schwäbische Zeitung, 19. Oktober 2004

So modern klingt Kirche

SCHELKLINGEN (hd) Es war für manchen Besucher sicher ungewohnt, vor dem Altar der Herz-Jesu-Kirche jede Menge Mikrofone, Spotlights und eine fröhliche Singschar junger Menschen zu sehen. Am Sonntagabend unterhielt die Jugendband "achorde" mit einem zweistündigen ungewöhnlichen, aber in der Kirche durchaus richtig angesiedeltem Programm. "achorde" - das sind rund 40 Sänger und Sängerinnen aus dem Dekenat Neu-Ulm im Alter von 15 bis 40. Der ehemalige Dekanats-Jugendchor ist inzwischen um einige "G'standene" bereichert worden, doch die Zielsetzung ist dieselbe geblieben: die Freude am Glauben weiter vermitteln. Dzu kommt eine Menge Jugendarbeit im Chor, der sich als Projekt jährlich neu bildet. Ende September beginnen die Proben. Das Planungsteam um die Chorleiter Roland M. Eppelt und Dieter Girstl hat zuvor schon die Lieder und das übrige Programm ausgesucht. Mit besinnlichen und ausgelassenen Gospels, mit Sprechszenen und Dia-Shows und jeder Menge Technik werden Glaubensinhalte neu beleuchtet, zeitgemäß in Spiel- und Singszenen dargestellt. Da kann es schon vorkommen, dass die "Rivers of Babylon" (Text aus dem Psalm 137) mit Hula-Mädchen im Bastrock und südsee-mäßig gekleideten Tänzern in Szene gesetzt werden oder dass der Messias eigentlich ein Undercover-Agent namens J. ist.

Finanziert aus Spenden

Zum zweiten Mal gastierte der Chor in Schelklingen, weitere Auftritte in den Kirchen von Senden, Welden, Laupheim (sic!) und Neu-Ulm werden folgen. Der Chor finanziert sich aus Spenden, inzwischen hat er einen eigene Tonanlage, die Lichtanlage ist gemietet. Das Schelklinger Publikum honorierte die gesanglichen und optisch gelungenen Darbietungen mit großem Beifall und auch mit Spenden.


Südwest Presse, 27. Oktober 2004

CHÖRE/ "Achorde" begeisterte das Publikum in Senden

Auf der Seite von Agent Jesus

Jedes Jahr treffen sich ein paar junge Sänger und Musiker, proben drei Wochenenden gemeinsam und schaffen es dann, die Kirchen in der Region mit einem begeistert klatschenden und pfeifgendem Publikum zu (über-)füllen. In Senden ging das Erfolgsrezept von "Achorde", dem früheren Dekanatsjugendchor wieder auf: Mit viel guter Musik und noch mehr Begeisterung brachte das Ensemble unter der Leitung von Roland Eppelt in der Kirche St. Jodok die christliche Botschaft unters Volk. "Undervcover" heißt das aktuelle Programm von Achorde und der Titel der kurzen Schauspieleinlage: Agent J(esus) soll die Welt retten, der Böse Mister D(evil) versucht, ihn daran zu hindern und die Menschen auf seine Seite zu ziehen mit teuflisch guten Slogans wie "Saufen, marsch marsch!" Die alte Geschichte und doch ganz neu erzählt. Und singen kann Achorde noch besser: 16 Popsongs und Gospels haben sie ausgesucht, auch "Rivers of Babylon" von Boney M. - schließlich basiert der Hit auf Psalm 137. Zwei Stunden lang konnten die Zuhörer den Chorgesang und ausdrucksstarke Solisten genießen.

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Günzburger Zeitung, 03. November 2004

Glaubensfreude mit Popmusik entzündet

Nicht enden wollender Applaus für Projektchor "Achorde"

Leipheim (ul).
Mit Gospels und Spirituals verstand es der Projektchor "Achorde", früher als Dekanatsjugendchor Neu-Ulm ein Markenzeichen christlicher Glaubensbotschaft, am Samstag in der Leipheimer St.-Pausluskirche 200 Menschen mitzureißen. Die stimmten Stadtpfarrer Johannes Rauch nach zweistündigem Konzert zu: "Macht doch weiter, wir haben wegen der Umstellung auf die Winterzeit noch viel Zeit."

Der Geistliche öffnete zum zweiten Mal die katholische Kirchenpforte den Botschaftern christlicher Verkündigung. Nach dem Musical "Pessach-Passion" an Ostern machte nun das Programm "Undercover" auf überkonfessionelle Fundamente und Hintergründe christlicher Lebensgestaltung aufmerksam. Wie sehr das gelang, erlebte das Gotteshaus selten: Schrilles Pfeifen, Trampeln, Klatschen und Bravorufe. Zugleich wurde klar, dass die Leader Roland M. Eppelt und Dieter Girstl ihren 50-Mitglieder-Chor voll im Griff haben. Im elften Jahr stellte der Projektchor fetzige Gospelsongs und bekannte Werke christlicher Pop-Musik in zwei Blöcke hinein. Hier plätscherten die "Rivers of Babylon" kraftvoll dahin, dann strich der Westwind über die "Fields of Gold", an anderer Stelle zogen die "Saints go Marching" ein, auch verkündeten Partygäste beim himmlischen Mahl ihr "Sing Halleluja". Niemand entzog sich dem Ruf. So begeistert locker swingte der Chor der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, so spannend lösten Vorsänger ihre Aufgabe. Mit etwas Phantasie sah man dunkelhäutige Sklaven auf Plantagen schuften, am Mississippi Boote schleppen, beim offenen Feuer und langen Kettengesängen die Hoffnung auf Freiheit schüren und den großen Gott preisen. Mal schwermütig Ungerechtigkeit beklagend, mal in eine frohe behütete Zukunft weisend, sprachen die Vorträge an, was der Projektchor "Achorde" in nur drei Wochenenden sich vorgenommen hatte: Glaubensfreude über das Medium Popmusik im Hörer entzünden. Schon dieser Einstieg in die bunte Welt der Spirituals und Gospels lohnte den Konzertbesuch, Weisen und Darbietung begleiteten die Hörer bestimmt auf dem Heimweg. Tiefer ging wohl, wie der Programmgestalter im Mittelblock des Meditierens ihre Anliegen ins aktuelle Milieu der Krimis und der TVWerbung steckten. Beides wurde medienerfahren auf der Großleinwand vor dem Altarraum ausgebreitetet. Eine ganze Batterie Strahler, Beamer und Mikrofongeflecht machten den Technikern alle Ehre. Erinnerungen an Kultfilme wie James Bond, Mission impossible und Man in Black flimmerten auf, weckten neues Interesse. Biblische Botschaften Im Leipheimer "Undercover" war es Agent J, der gegen den diabolischen Mister D und seine teuflisch gut versteckten Verführungen ermittelte. Per Steckbrief entlarvte der Messias falsche Heilsbringer, mit Gleichnissen vermittelte er in knappen, nie langweiligen Bühnenszenen seine biblischen Botschaften. Der sympathische Agent J, eine liebenswerte Lichtgestalt, antwortete auf menschliche Grundfragen nach Glück und Leid, nach Leben und Tod, nach Gott und dem Sinn des Lebens. Darf man nach diesem Einstand damit rechnen, dass der Auftritt des Neu-Ulmer Projektchors keine Eintagsfliege auf Leipheimer Boden war? Er sollte die Güssenstadt nächstes Jahr wieder in seinen Konzertkalender einstellen.


Augsburger Allgemeine, 03. November 2004

Bewegendes Bekenntnis zum Glauben

Neu-Ulmer Jugendchor gastiert mit mitreißender Gospelmusik in Welden

Welden (th).
So voll war die Pfarrkirche Mariä Verkündigung seit vielen Jahren nicht mehr. Von den vordersten Bänken bis hinauf zur zweiten Empore drängten sich die Besucher, als der Neu-Ulmer Jugendchor "achorde" am Sonntagabend mit seiner mehr als zweistündigen "christlichen gospel pop show" mit Band, Schlagwerk und Power loslegte. Schon nachmittags hatten die Gäste den Kirchenraum vor den Chorstufen mit einem abgestuftem Podium, mit einer großflächigen Leinwand, mit perfekter Lichttechnik und mit Beamerprojektion zum Konzertsaal umgestaltet. Und deshalb überraschten die nach jeder Darbietung ausbrechenden Beifallsstürme mit Klatschen, Bravorufen, Trampeln und Pfeifen nicht. Die Welle der jugendlichen Begeisterung schwappte von den Akteuren sofort auf die Zuhörer über. Was die meist jugendlichen Sängerinnen und Sänger, Musiker und Techniker als Gesamtleistung boten, verdient uneingeschränkte Anerkennung und ist das höchst respektable Verdienst der beiden ehrenamtlichen Chorleiter Roland M. Eppelt (Gesamtleitung) und Dieter Girstl. An drei Probenwochenenden bekam die Show ein runderneuertes Gesicht. Die Show lebte, alle Mitwirkenden identifizieren sich mit den religiösen Texten und konnten so den Zuschauern Freude am Glauben und christlichen Leben vermitteln. Schon das spritzige Eingangslied "Because we sing" (warum wir singen) drückte die Absicht aus: "Weil wir singen, leuchtet die Welt heller, vertreiben wir alle Furcht, schlägt dein Herz leichter". Es folgten "You are mighty" (Du bist mächtig), "By the rivers of Babylon" (An den Flüssen von Babylon), "Lean on me" (Lehne dich an mich). Das mächtige "Kyrie" erflehte das Erbarmen Gottes, der Ruf "Gaudete" verkündete die Geburt des Erlösers. Das allseits bekannte "Saints Go Marchin In" (Wenn die Heiligen einziehen) war längst nicht das einzige Lied, bei dem sich die Zuhörer spontan rhythmisch klatschend den Choristen anschlossen. Mitten in den Liedblock eingefügt war eine Sequenz rasch aufeinander folgender per Beamertechnik projizierte großformatige Bilder zur Fahndung nach dem gesuchten Mister "J" (Jesus). Szenisch dargestellt folgten Bilder aus dem Leben Jesu. Beeindruckend die Gegenüberstellung und der Vergleich von Kreuzwegbildern mit Fotografien unserer Zeit.

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